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-Rappweiler-Zwalbach-

Ortsteil Rappweiler-Zwalbach
 

Der Ortsteil Rappweiler-Zwalbach liegt auf einer Höhe von 400 m NN und hat zur Zeit 1.516 Einwohner (Stand: 31.10.2014). Das Dorf ist aus einer Kurtrierischen Siedlung hervorgegangen. Es hat den Namen nicht von einem Rittergeschlecht, sondern das Rittergeschlecht - bis dahin ohne Namen - nahm den Dorfnamen „Rappwilre“ an. Das Rittergeschlecht saß auf der Burg von Rappweiler, die vor 1350 zerstört wurde, und entstammt dem niedrigen Adel, den sogenannten Ministerialen. Die Ritter von Rappweiler führten ein blaues Wappen mit einem gekrönten, aufrecht stehenden, silbernen Löwen. Schräg über dem Löwen liegt eine rote Barre (Streifen). Als Kunstdenkmal ist die Buchheimer Kapelle (Rest der ehemaligen Kirche aus dem 15.J ahrhundert) erhalten. An der Stelle des heutigen Buchheimer Kapellchens stand im 15. Jahrhundert die Kirche des Ortes Buchheim. Sie war die einzige in der Umgebung, und die Gläubigen mussten zum Teil weite Wege zurücklegen, um hier ihre Christenpflicht zu erfüllen. Um die Kirche lag der Friedhof.
Die Häuser Buchheims waren zierlich und klein, wie damals üblich meist aus Holz und Lehm gebaut und ihre Dächer mit Stroh bedeckt. Da der größte Teil des Bannes noch Wald war, reichten die Erträge des Ackerbaus nicht. Der Markusborn - diesen Namen trägt noch heute ein Flur - lag in der Ortsnähe und spendete Trinkwasser. Im 30-jährigen Krieg wurde Buchheim von den Schweden geplündert und verbrannt. Obwohl die Bewohner in die Wälder geflüchtet waren, wurden sie aufgespürt und erbarmungslos getötet. Der Ort Buchheim wurde vernichtet und ist nicht mehr aufgebaut worden. Übrig blieb nur ein Teil der damaligen Kirche. Dieses restliche Teilstück wurde später zu dem jetzigen Kapellchen ausgebaut. Generationenlang umgab eine wuchtige Dornenhecke das Kapellchen.
In den Jahren 1935-36 wurde die Hecke entfernt und das Kapellchen renoviert. Alljährlich am Markustag führt die Prozession von der Pfarrkirche Rappweiler über das versunkene Dorf zur einstigen Buchheimer Kirche, wo der heilige Markus verehrt wird.

 

Sehenswürdigkeiten:

Kurz hinter der Ortsausfahrt Rappweiler-Zwalbach, in Richtung Weiskirchen, führt links ein Feldweg zur „Buchheimer Kapelle“, die unter dem Schutz des hl. Markus steht. Sie ist ein Kunstdenkmal in Rappweiler-Zwalbach. Sie besteht aus den Resten der ehemaligen Kirche aus dem 15. Jahrhundert des Ortes Buchheim.

Etwa 350 Meter außerhalb von Waldhölzbach, in Richtung Rappweiler-Zwalbach, steht auf Gemeindeeigentum von Weiskirchen rechts neben der Hauptverkehrsstraße eine kleine Marienkapelle. Sie befindet sich an einem Ort, der den Römern schon als Begräbnisstätte diente.

Das Nordsaarland birgt in Rappweiler-Zwalbach eine kleine Berühmtheit für Einheimische und Besucher: den gemeindeeigenen Wild- und Wanderpark. Ein großer Bestand an Rotwild, Hirschen und Damwild, sowie viele andere Haus- und Wildtierarten können hier ganz aus der Nähe bewundert werden. Der Wildpark Rappweiler-Zwalbach lädt außerdem zu ausgedehnten Spaziergängen ein. 

 

 

 

Ortsvorsteherin:

Greuter, Maria
Hochwaldstraße 31a
66709 Weiskirchen-Rappweiler/Zwalbach
Tel.: 0 68 72 - 79 97


Stellvertreter:

Kiefer, Karsten
Am Sportplatz 10
66709 Weiskirchen - Rappweiler/ Zwalbach
Tel.: 06872 -  99 49 66

 

 

 

 

Veranstaltungskalender:

Alle Veranstaltungen in Rappweiler finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

 

Einrichtungen:

 

Wappen des Gemeindebezirkes Rappweiler - Zwalbach der Gemeinde Weiskirchen


Beschreibung des Wappens 

Im blauen Schild ein rotgezungter, rotbewehrter silberner Löwe, belegt mit einer roten Schrägrechtsleiste.“


Begründung

Es handelt sich um das Wappen des im 14. Jahrhundert ausgestorbenen und nach dem Ort Rappweiler benannten Rittergeschlecht.