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-Weierweiler-

Ortsteil Weierweiler

Der kleinste Ortsteil der Gemeinde Weiskirchen, Weierweiler, ist als einziger Ortsteil noch ganz von der Landwirtschaft geprägt, weil sie immer noch Haupterwerbszweig ist.
Weierweiler liegt auf einer Höhe von 300-400 m NN und hat zur Zeit 222 Einwohner (Stand: 31.08.2014).
Sein Name will hergeleitet sein von den vielen Weihern, die um das Dorf gelegen waren. Bekannt sind noch die Namen “Käsweiher“, “Hölzenweiher“ und “Dörferweiher“.
Bis zum 17. Jahrhundert gehörte er zum Hochgerichtsbezirk Schwarzenberg.
Eine frührere Burganlage, die heute zum Teil bewaldet ist, wird im Volksmund „Burg“ oder auch „Hungerburg“ genannt. Sie befindet sich hinter dem heutigen Bauernhaus mit Gastwirtschaft der Familie Brix-Kratz.
Nach Keller in “Geschichte des Kreises Merzig-Wadern“ saß auf der Burg ein Vogt der Herrschaft Dagstuhl. Von 1813 – 1847 war Weierweiler Sitz der Bürgermeisterverwaltung des ehemaligen Amtes Weiskirchen (bis 1974).

Am 26.05.2003 wurde der Ortsteil Weierweiler im Rahmen des "Naturpark-Dörfer-Programmes" des Naturpark Saar-Hunsrück, Saarland e. V. zum Naturpark- Dorf der Gemeinde Weiskirchen erklärt.

 

Sehenswürdigkeiten

  • Restaurierte Bauernhäuser
  • alljährlicher Bauernmarkt
  • traditioneller Hubertusritt
  • das Kartoffelfeuer
  • 1. Deutsche Mostbirnenallee zwischen Weierweiler und Thailen

Ortsvorsteher:

Brix, Burkhard
Zum Herrengarten 5
66709 Weiskirchen-Weierweiler
Tel.: 06874 - 273

 

Stellvertreter:

Simon, Heike
Dorfstraße 36a
66709 Weiskirchen - Weierweiler
Tel.: 06874 - 18 22 08

 

Veranstaltungskalender:

Alle Veranstaltungen in Weierweiler finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

 

Einrichtungen:

 

Wappen des Gemeindebezirkes Weierweiler der Gemeinde Weiskirchen 

1) Auf Blau in Silber ein Burgturm mit zwei Fenstern und einem Tor in Grün aufgelegt:

Hinweis:
a) durch die blaue Farbe auf die vielen Weiher um Weierweiler, welche dem Ort den Namen gaben
b) durch den Turm auf die geschichtlich genannte „Hungerburg“ in Weierweiler
c) mit der grünen Farbe in Fenster und Tor auf Wald und Wiesen.

 
2) Auf Gold eine „Wolfsangel“ in Rot

Hinweis auf das Hochgericht Weierweiler während der Zugehörigkeit zur Herrschaft Dagstuhl mit dem Wappen der Herren von Sötern. Der berühmteste war Kurfürst und Erzbischof Philipp Christoph von Sötern (1567 – 1652). Er gründete um 1630 das Fideikomiss Dagstuhl und erneuerte die Burg Dagstuhl. Vorbesitzer waren die Edelherren von Saarbrücken (Fleckenstein, Criechingen, Rollingen und Brucken) und Nachbesitzer die Grafen von Öttingen-Sötern und Hohenbaldern.
 

3) Auf Gold aufgelegt ein Wellenband in Blau

Hinweis auf die zahlreichen Wasserläufe im Gemarkungsbereich
in schwarz ein Kreuz Hinweis auf die 1871 errichtete Kapelle
ein Mühlrad Hinweis auf die Mühlenbetriebe ein Hufeisen und ein alter Handpflug.

Hinweis auf die umfangreiche Landwirtschaft im Ortsteil Weierweiler.


4) Auf Rot drei Löwen in Silber, goldgekrönt, in der Anordnung 2:1

Hinweis:
Löwen aus dem Wappen der Freiherren Zandt von Merl vom benachbarten Schloss Münchweiler. Weierweiler war ab 1815 Sitz einer Bürgermeisterei.
Der erste Bürgermeister wurde Hugo Zandt von Merl.Die Bürgermeisterei kam 1847 nach Weiskirchen.