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-Ehrungen-

Saarländische Pflegemedaille für Inge Finkler


Im Rahmen einer Feierstunde im Fellenberg – Schlösschen  wurde Inge Finkler durch Staatssekretärin Gabriele Schäfer mit der saarländischen Pflegemedaille ausgezeichnet.

„Der schönste Dank für Gottes Gaben besteht darin, dass man sie weitergibt.“  Wie könnte ich die Person Inge Finkler besser beschreiben als mit diesem  Zitat von Michael von Faulhaber.

Inge hat die Gabe, Kranke zu pflegen und beim Sterben zu begleiten und setzt sie selbstlos ein, die Kraft schöpft sie nach eigener Aussage aus dem Glauben. Schon eine Woche nach ihrer Hochzeit 1966 mit „Jubbi“ Finkler übernahm die junge Familie die Pflegschaft für einen 11 Monate alten kleinen Jungen bis er 1971 wieder zur leiblichen Mutter zurück konnte.

Ein Jahr später erkrankte die Schwiegermutter an Krebs und war auf Pflege angewiesen. Nach deren Tod betreute Inge Finkler den kranken Vater, den durch Schlaganfall gelähmten Onkel , die herzkranke Mutter und neben dem  krebskranken ältesten Bruder, der 1997 verstarb, weiter Familienmitglieder.

Aber auch Nachtwachen bei Bekannten oder in der Nachbarschaft waren für die examinierte Krankenschwester selbstverständlich.

Die emotional schwierigste und schmerzlichste Pflege war für Inge Finkler wohl die Begleitung ihres Ehemannes durch die schwere Krankheit bis zu dessen Tod. Um ihre Trauer über den Verlust zu bewältigen und eine neue Herauforderung anzunehmen, belegte sie einen Hospitzhelferkurs und begleitet  heute Menschen beim Sterben und deren Angehörige.

Für diesen großartigen, selbstlosen und ehrenamtlichen Dienst sage ich auch im Namen der Weiskircher Bürgerinnen und Bürger Danke und beglückwünsche Inge zu ihrer wohlverdienten Auszeichnung.

 

Ehrungen

 

Aufgrund der bei der Gemeinde Weiskirchen bestehenden Ehrengabenordnung werden Bürgerinnen und Bürger für ehrenamtliche Tätigkeiten mit unterschiedlichen Auszeichnungen bedacht.

Die höchste Auszeichnung, die in der Gemeinde Weiskirchen verliehen wird, ist die Ehrenbürgerschaft. Weiterhin erfolgt die Auszeichnung "Gräfin-Jutta-Verdienstmedaille" in Gold, Silber und Bronze für Einwohner/innen bzw. Bürger/innen, die sich in besonderer Weise um die Gemeinde Weiskirchen verdient gemacht haben.

 

 

 

Verleihung der Gräfin-Jutta-Verdienstmedaille an Frau Waltraud Meiers aus Rappweiler-Zwalbach

Anlässlich des Elisabethenkaffees der Frauengemeinschaft Rappweiler-Zwalbach am Sonntag, 20. November, wurde Waltraud Meiers aus Rappweiler-Zwalbach auf aufgrund ihrer ihre langjährigen und vielfältigen ehrenamtlichen Bemühungen, insbe-sondere für die 25-jährige Tätigkeit als Vorsitzende der Frauengemeinschaft Rappweiler-Zwalbach, als Lektorin der Pfarrei Rappweiler-Zwalbach, 50-jährige Mitgliedschaft im Kirchenchor „Cäcilia“ Rappweiler-Zwalbach und Chorleiterin der „Freunde der Kirchenmusik“ aus Bachem (dieser Chor   unterstützt seit Jahren den Kirchenchor „Cäcilia“ bei öffentlichen Auftritten)  die

        
Gräfin-Jutta-Verdienstmedaille in Silber überreicht.


Mit ihrer vorbildlichen Einstellung und den steten Bemühungen hat Waltraud Meiers über mehrere Jahrzehnte das kulturelle Leben im Ortsteil Rappweiler-Zwalbach mitgeprägt und mit gestaltet.

Dass sich Menschen in hohem Maße für das Gemeinwohl einbringen, ist nicht selbstverständlich. Leistungsbereitschaft, Eigeninitiative, Verantwortungsbereitschaft und Gemeinschaftssinn - das sind Tugenden und Werte, die unsere Gesellschaft för-dern und unterstützen muss. Das Wissen, etwas Gutes, etwas Wichtiges geleistet zu haben, Menschen zu helfen und sogar in Notlagen beizustehen - das ist die Haupt-motivation für freiwilliges Tun. Vor diesem unentgeltlichen Bemühen ziehe ich den Hut und bin dankbar, dass es so viel Bürgersinn in unserer Gemeinde gibt.

Wir alle tragen Verantwortung für die Gestaltung unserer Gesellschaft. Umso wichtiger ist es, diejenigen für ihre Arbeit auszuzeichnen, die sich engagieren und den Zu-sammenhalt unserer Gesellschaft dadurch erst möglich machen. Und dafür möchte ich Frau Waltraud Meiers, an dieser Stelle nochmals gratulieren und im Namen der Gemeinde Weiskirchen, ihren Bürgerinnen und Bürgern, herzlich „Danke“ sagen.

 

 

 

Frau Helma Schmitz erhält die Gräfin-Jutta-Verdienstmedaille in Silber

Zu unserem gesellschaftlichen Leitbild gehört der engagierte Bürger und die engagierte Bürgerin ebenso wie das engagierte Unternehmen. Solidarität, Bürgersinn und Zivilcourage sind für eine Gesellschaft wie die unsere, die auf Integration und Teilhabe gegründet ist, unverzichtbar. Eine starke solidarische Zivilgesellschaft kann gerade in den Zeiten des gesellschaftlichen Wandels das Gefühl der Zugehörigkeit und der Zusammengehörigkeit vermitteln.

Umso wichtiger ist es, diejenigen für ihre Arbeit auszuzeichnen, die sich engagieren und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft dadurch erst möglich machen. Denn meist helfen sie direkt und wirksam außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung; deshalb ist das bürgerschaftliche Engagement  die 'Seele der Demokratie'.

Um solche Mitbürgerinnen und Mitbürger unserer Gemeinde zu ehren, die sich ehrenamtlich um soziale, kulturelle und sportliche Belange, besonders um das Gemeinwesen verdient gemacht haben, beschloss der Gemeinderat der Gemeinde Weiskirchen 1995 eine Ehrenordnung.

Frau Helma Schmitz aus Konfeld wurde am 12. Juni 2012 im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Kneipp-Vereins Weiskirchen durch die I. Beigeordnete, Frau Helma Kuhn-Theis, mit der Gräfin-Jutta-Verdienstmedaille in Silber ausgezeichnet.

Frau Schmitz hat sich stets für den Kneipp-Verein eingesetzt und mit ihrer vorbildlichen Einstellung über mehrere Jahrzehnte die Geschicke des Vereins mitgeprägt und mitverantwortet.

So ist sie seit 35 Jahren Mitglied im Kneippverein und seither  auch dessen Schriftführerin. Als im Jahr 1988 die erste Vorsitzende des Kneipp-Vereins plötzlich verstarb, war der Verein in Not. Wieder war es Helma Schmitz die damals die Initiative ergriff und den Verein kommissarisch für 8 Jahre als 1. Vorsitzende geführt und damit maßgeblich für dessen Geschicke Verantwortung getragen hat.

Mit Erfolg, wie die Rückschau zweifelsfrei beweist, denn die Auflösung des Kneipp-Vereins wurde damals verhindert. Im Jahr 1996 konnte dann  ein kompletter Vorstand gewählt werden – natürlich wieder mit der heute zu Ehrenden als zweiter Vorsitzenden, die dieses Amt nun seit 1988 ausübt. 

Der Dank für dieses herausragende Engagement folgte anlässlich der Adventsfeier 2010: sie wurde zum Ehrenmitglied des Kneippvereins Weiskirchen ernannt.

Zu der Verleihung der Gräfin-Jutta-Medaille in Silber darf ich Helma Schmitz von Herzen beglückwünschen und ihr im Namen der Gemeinde Weiskirchen – und auch persönlich – herzlichen Dank aussprechen. Wir alle tragen Verantwortung für die Gestaltung unserer Gesellschaft. Umso wichtiger ist es, diejenigen für ihre Arbeit auszuzeichnen, die sich engagieren und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft dadurch erst möglich machen.

 

 

 

Klaus Klein aus Konfeld erhält Gräfin-Jutta-Medaille in Silber

Unter einem Vorwand wurde Klaus Klein an seinem 60. Geburtstag durch das Vorstandesmitglied des Sportvereins Konfeld Ingbert Lücke zu einem Termin ins Rathaus gelockt. Über 40 Jahre spielte er eine maßgebliche Rolle im Sportverein des Ortsteiles Konfeld. Für seine Verdienste um den Fußballsport erhielt Klein im Beisein weiterer Vorstandsmitglieder von der 1. Beigeordneten Helma Kuhn-Theis, die den erkrankten Bürgermeisters Werner Hero vertrat, die Gräfin-Jutta-Medaille in Silber.

Völlig überrascht nahm Klein die Auszeichnung entgegen. „Damit habe ich nicht gerechnet“ sagte er strahlend, „ich freue mich sehr“. Klaus Klein lebt mit dem Fußball- und für den Fußballsport. In all den Jahren, in denen er aktiv und als Verantwortlicher dem Sport diente, hat sich dieser grundlegend gewandelt. Er ist mittlerweile eine gesellschaftliche Aufgabe geworden. Geblieben aber ist in all den Jahren die persönliche Motivation – und die ist bei Klaus Klein groß. Vom jungen Aktiven bis zur über 40-jährigen Tätigkeit als erster bzw. zweiter Kassierer oder auch in den  insgesamt 11 Jahren als Jugendtrainer des Sportvereins Konfeld hat er viele Bereiche des örtlichen Sportgeschehens kennengelernt. Als Spieler gehörte er zu der erfolgreichen Elf des Sportvereins Konfeld, die in der Saison 1978/79 den Aufstieg in die Landesliga Südwest schaffte.

Als sich der SV Konfeld im Jahr 1976 sein „Haus“ baute – in Konfeld auch Kabinenbau genannt – war der Einsatz der Spieler der ersten Mannschaft besonders hervorzuheben, darunter auch wieder mit großem Engagement Klaus Klein. Vor zwei Wochen wurde die Einweihung der neuen Clubgaststätte gefeiert; da lagen sechs Wochen harte Arbeit hinter den ehrenamtlichen Helfern des Sportvereins Konfeld. Auch hier hat Klein mit Leidenschaft mitgearbeitet und seinen persönlichen Beitrag geleistet.

Kuhn-Theis lobte das Engagement der Bürgerinnen und Bürger, die sich für Ämter zur Verfügung stellen, weil sie sich für ihren Verein, ihre Gemeinde, für das Land,  verantwortlich fühlen. Das verdiene auch die ganze Unterstützung und Anerkennung der Öffentlichkeit. Um solche Mitbürgerinnen und Mitbürger zu ehren, beschloss der Gemeinderat der Gemeinde Weiskirchen 1995 eine Ehrenordnung. „Sie sind ein würdiger Empfänger der Gräfin-Jutta-Verdienstmedaille“, so die Beigeordnete abschließend.

 

 

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