Verfahren zur 3. Teiländerung des rechtskräftigen Bebauungsplanes „Auf Kimmheck – Auf der Träf“ im Ortsteil Konfeld

  • Öffentliche Bekanntmachung des Aufstellungsbeschlusses
    gemäß § 2 Abs. 1 des Baugesetzbuches (BauGB) i.V.m. § 13 a Abs. 3 BauGB.
  • Öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB i.V.m. § 13 a Abs. 2 Nr. 1 i.V.m. § 13 Abs. 2 Nr. 2 BauGB.
  1. Aufstellungsbeschluss gemäß § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) in der aktuell gültigen Fassung.    

Der Gemeinderat der Gemeinde Weiskirchen hat in seiner Sitzung am 28.04.2022 gem. § 1 Abs. 3 und § 2 Abs. 1 BauGB die Einleitung des Verfahrens zur 3. Teiländerung des rechtskräftigen Bebauungsplans „Auf Kimmheck – Auf der Träf“ gemäß § 13 a BauGB beschlossen. Im beschleunigten Verfahren soll der Bebauungsplan ohne Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB aufgestellt werden. Des Weiteren kann von einer frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit, der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange nach § 3 Abs. 1 und § 4 Abs. 1 BauGB abgesehen werden.

Die Zielsetzung dieses zur Durchführung nun beabsichtigten Bauleitplanverfahrens besteht darin, eine derzeit im rechtskräftigen Bebauungsplan noch als Grünfläche deklarierte Fläche, welche in den vergangenen Jahren als Spielplatzfläche genutzt wurde, einer Bebaubarkeit mit Stellplätzen und Garagen zuzuführen. Inzwischen wird der Spielplatz nicht mehr benötigt und die Spielgeräte wurden abgebaut. Daher ist zur planungsrechtlichen Absicherung der beabsichtigten neuen Nutzung eine Änderung des rechtskräftigen Bebauungsplans „Auf Kimmheck – Auf der Träf“ erforderlich.

Ab sofort kann sich die Öffentlichkeit über die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die wesentlichen Auswirkungen der Planung während der Dienststunden (Montag bis Mittwoch von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr sowie von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr, Donnerstag von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr sowie von 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr und Freitag von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr) im Rathaus, Amt für Bauen und Finanzen, Zimmer 2.01 bzw. 2.03, unterrichten. Dies verbunden mit dem Recht, sich bis spätestens zum Ablauf der noch vorzugebenden Auslegungsfrist zur Planung zu äußern.

Der Aufstellungsbeschluss wird hiermit gemäß § 2 Abs. 1 BauGB ortsüblich bekannt gemacht. Der Geltungsbereich ist im nachstehenden Kartenausschnitt dargestellt.

  1. Auslegungsbeschluss gemäß § 3 Abs. 2 BauGB in der aktuell gültigen Fassung.

Der Gemeinderat der Gemeinde Weiskirchen hat in seiner Sitzung vom 28.04.2022 den Entwurf zur 3. Teiländerung des Bebauungsplans „Auf Kimmheck – Auf der Träf“ im Ortsteil Konfeld, einschließlich der dazugehörigen Begründung, gebilligt und die öffentliche Auslegung sowie die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange gem. dem § 13 a Abs. 2 Nr. 1 i.V.m. § 13 Abs. 2 und § 3 Abs. 2 sowie § 4 Abs. 2 des BauGB beschlossen.

Es hat gemäß § 2 Abs. 2 des BauGB dabei auch eine Abstimmung dieses Entwurfes mit den Nachbargemeinden stattzufinden.

Gemäß § 3 Abs. 2 BauGB wird hiermit öffentlich bekannt gemacht, dass der Entwurf der 3. Teiländerung des Bebauungsplanes „Auf Kimmheck – Auf der Träf“, bestehend aus Planzeichnung (Teil A) und dem Textteil (Teil B) sowie der Begründung, in der Zeit vom 19.05.2022 bis einschließlich zum 20.06.2022, während der Dienststunden (Montag bis Mittwoch von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr sowie von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr, Donnerstag von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr sowie von 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr und Freitag von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr), im Rathaus, Amt für Bauen und Finanzen, Zimmer 2.01 bzw. 2.03, zu jedermanns Einsicht öffentlich ausliegt.

Folgende Unterlagen werden dabei ausgelegt:

  • Diese öffentliche Bekanntmachung nach § 3 Abs. 2 BauGB.
  • Die Planzeichnung des Bebauungsplanes (Teil A) mit den textlichen Festsetzungen (Teil B).
  • Die Begründung.

In diesem Zeitraum besteht die Möglichkeit der Teilnahme am elektronischen Beteiligungsverfahren.

Unter den Internetadresse https://argusconcept.planungsbeteiligung.de und

www.weiskirchen.de/rathaus-service/planungs-und-entwicklungsunterlagen/ kann jedermann Einsicht in die vollständigen Unterlagen zum Verfahren nehmen. Dieser Dienst steht nur während der Beteiligungsfristen bis einschließlich zum 20. Juni 2022 zur Verfügung.

Während der Auslegungsfrist können von jedermann Stellungnahmen schriftlich, zur Niederschrift oder elektronisch per Mail an die E-Mail-Adresse: bauamt@weiskirchen.de vorgebracht werden. Über die Beteiligungsplattform des Planungsbüros können zudem Stellungnahmen direkt beim Planungsbüro eingereicht werden. Nicht fristgerecht vorgebrachte Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben.

Die Zielsetzung dieses zur Durchführung nun beabsichtigten Bauleitplanverfahrens besteht darin, eine derzeit im rechtskräftigen Bebauungsplan noch als Grünfläche deklarierte Fläche, welche in den vergangenen Jahren als Spielplatzfläche genutzt wurde, einer Bebaubarkeit mit Stellplätzen und Garagen zuzuführen. Inzwischen wird der Spielplatz nicht mehr benötigt und die Spielgeräte wurden abgebaut. Daher ist zur planungsrechtlichen Absicherung der beabsichtigten neuen Nutzung eine Änderung des rechtskräftigen Bebauungsplans „Auf Kimmheck – Auf der Träf“ erforderlich.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes umfasst in der Gemarkung Konfeld, Flur 2, das Flurstück 109/27. Die genaue Abgrenzung des Geltungsbereiches ist der folgenden Abbildung zu entnehmen.

Lageplan (ohne Maßstab):

Geltungsbereich des Bebauungsplans “ Auf Kimmheck – Auf der Träf, 3. Teiländerung“

Flurkarte        (Quelle: LVGL; Bearbeitung: Argus-Concept GmbH Stand: 28.04.2022)

Hinweis aufgrund der Covid19-Pandemie:

Die Einsichtnahme in die ausgelegten Planunterlagen ist im Rathaus nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Selbige Terminvereinbarung kann telefonisch (06876/709-531) oder per E-Mail (bauamt@weiskirchen.de) erfolgen. Stellungnahmen können während der Auslegungsfrist abgegeben werden.

Hinweise zum Datenschutz

Im Rahmen der Abgabe einer Stellungnahme werden personenbezogene Daten, insbesondere Name, Anschrift, Telefonnummer, die allein zur Information über das durchgeführte Verfahren dienen, verarbeitet. Mit Abgabe einer Stellungnahme erklärt sich die abgebende Person mit dieser Verarbeitung einverstanden. Sie willigt ein, dass die Gemeinde Weiskirchen oder ein von der Gemeinde eingeschalteter Dritter (hier ein externes Planungsbüro) ihr postalisch oder per E-Mail Informationen zum durchgeführten Verfahren zukommen lässt. Sie ist gemäß § 15 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) jederzeit berechtigt, die Gemeinde Weiskirchen oder den von der Gemeinde eingeschalteten Dritten um umfangreiche Auskunftserteilung zu den zu ihrer Person gespeicherten Daten zu ersuchen. Gemäß § 17 DSGVO kann sie jederzeit gegenüber der Gemeinde Weiskirchen oder dem von der Gemeinde eingeschalteten Dritten die Berichtigung, Löschung und Sperrung einzelner personenbezogener Daten verlangen.

Im Zusammenhang mit dem Datenschutz weist die Gemeinde Weiskirchen ausdrücklich darauf hin, dass ein Bauleitplanverfahren ein öffentliches Verfahren ist und daher in der Regel alle dazu eingehenden Stellungnahmen in öffentlichen Sitzungen beraten und entschieden werden. Soll eine Stellungnahme nur anonym behandelt werden, ist dies auf derselben eindeutig zu vermerken.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Formblatt „Informationspflichten bei der Erhebung von Daten im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung nach BauGB (Art. 13 DSGVO)“, welches mit ausliegt.

Der Bürgermeister, Wolfgang Hübschen

Bebauungsplan "Auf Kimheck – Auf der Träf, 3. Teiländerung"

Bebauungsplan "Auf Kimheck – Auf der Träf, 3. Teiländerung" - Planzeichnung 



 

Bekanntmachung

des Satzungsbeschlusses zum Vorhabenbezogenen Bebauungsplan „4. Änderung des Bebauungsplanes Wochenendhausgebiet Schwarzrinder Seen“ im Ortsteil Thailen der Gemeinde Weiskirchen; 

Der Gemeinderat der Gemeinde Weiskirchen hat in seiner öffentlichen Sitzung am 28.04.2022 den Vorhabenbezogenen Bebauungsplan „4. Änderung des Bebauungsplanes Wochenendhausgebiet Schwarzrinder Seen“ im Ortsteil Thailen der Gemeinde Weiskirchen gemäß § 10 Abs. 1 des Baugesetzbuches (BauGB), in der Fassung der Bekanntmachung vom 03.11.2017 (BGBL. I. S. 3634), zuletzt geändert durch Artikel 9 des Gesetzes vom 10.09.2021 (BGBL. I. S. 4147, 4151), bestehend aus der Planzeichnung (Teil A), dem Textteil (Teil B), dem Vorhaben- und Erschließungsplan als Bestandteil des Vorhabenbezogenen Bebauungsplanes und der dazugehörigen Begründung, als Satzung beschlossen. 

Dieser Beschluss wird hiermit gem. § 10 Abs. 3 BauGB ortsüblich bekannt gemacht.

Mit dieser Bekanntmachung tritt der Vorhabenbezogene Bebauungsplan „4. Änderung des Bebauungsplanes Wochenendhausgebiet Schwarzrinder Seen“ mit seinen Bestandteilen, nebst der dazugehörigen Begründung, in Kraft.

Jedermann kann diesen Vorhabenbezogenen Bebauungsplan mit Begründung, Umweltbericht und zusammenfassender Erklärung bei der Gemeindeverwaltung Weiskirchen, Amt für Bauen und Finanzen, Zimmer 2.01 bzw. 2.03, während der üblichen Dienststunden (montags bis mittwochs von 08.30 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr, donnerstags von 08.30 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr sowie freitags von 08.30 Uhr bis 12.00 Uhr) einsehen und über den Inhalt Auskunft verlangen. 

Der Bebauungsplan ist darüber hinaus auch auf der Homepage der Gemeinde Weiskirchen unter www.weiskirchen.de (Planungs- und Entwicklungsunterlagen) ersichtlich. 

Gemäß § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 und Abs. 4 BauGB wird darauf hingewiesen, dass ein Entschädigungsberechtigter Entschädigung verlangen kann, wenn die in den §§ 39-42 Baugesetzbuch bezeichneten Vermögensnachteile durch die Festsetzungen dieses Bebauungsplanes eingetreten sind. Er kann die Fälligkeit dieses Anspruchs dadurch herbeiführen, dass er die Leistung der Entschädigung schriftlich bei dem Entschädigungspflichtigen beantragt. Ein Entschädigungsanspruch erlischt, wenn nicht innerhalb von 3 Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die oben bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird.

Gemäß § 215 Abs. 2 des Baugesetzbuches wird auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Vorschriften sowie auf die Rechtsfolgen hingewiesen.

Unbeachtlich werden demnach 

1.    eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 des Baugesetzbuches beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, 
2.    eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 des Baugesetzbuches beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes und 
3.    nach § 214 Abs. 3 Satz 2 des Baugesetzbuches beachtliche Mängel des Abwägungsvorganges, 

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung der Satzung schriftlich gegenüber der Gemeinde unter Darlegung des die Verletzung begründeten Sachverhaltes geltend gemacht worden sind. Satz 1 gilt entsprechend, wenn Fehler nach § 214 Abs. 2 a beachtlich sind. 

Hingewiesen wird weiterhin auf die Vorgabe des § 12 Abs. 6 des Kommunalselbstverwaltungsgesetzes. 

Hiernach gelten Satzungen, die unter Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften des Kommunalselbstverwaltungsgesetzes oder auf Grund des Kommunalselbstverwaltungsgesetzes zustande gekommen sind, ein Jahr nach der öffentlichen Bekanntmachung als von Anfang an gültig zustande gekommen. 
Dies gilt nicht, wenn 

1.    die Vorschriften über die Genehmigung oder die öffentliche Bekanntmachung der Satzung verletzt worden sind, 
2.    vor Ablauf der in Satz 2 genannten Frist die Bürgermeisterin oder der Bürgermeister dem Beschluss widersprochen oder die Kommunalaufsichtsbehörde den Beschluss beanstandet hat oder der Verfahrens- oder Formmangel gegenüber der Gemeinde unter Bezeichnung der Tatsache, die den Mangel ergibt, schriftlich gerügt worden ist. 

Wolfgang Hübschen, Bürgermeister

1. Bebauungsplan 4. Änderung Schwarzrinderseen

2. Begründung Bebauungsplan

3. Biotopenbestandspläne

4. Vorhaben- und Erschließungsplan 1

5. Vorhaben- und Erschließungsplan 2

6. Vorhaben- und Erschließungsplan 3

7. Zusammenfassende Erklärung

8. Information nach Artikel 13 und 14 Datenschutzgrundverordnung

 

Bekanntmachung

der Genehmigung der 9. Teiländerung des rechtskräftigen Flächennutzungsplanes der Gemeinde Weiskirchen;

Der Gemeinderat der Gemeinde Weiskirchen hat in öffentlicher Sitzung am 09.12.2021 die 9. Teiländerung des rechtskräftigen Flächennutzungsplanes der Gemeinde Weiskirchen im Bereich „Forstbetrieb Schwarz“ auf der Gemarkung Weiskirchen, bestehend aus der Planzeichnung (Teil A) und dem Textteil (Teil B), beschlossen.

Die Zielsetzung dieser 9. Teiländerung des Flächennutzungsplanes bestand dabei darin, die planungsrechtlichen Voraussetzungen zur Bestandssicherung des Forstbetriebes Schwarz im Ortsteil Weiskirchen der Gemeinde Weiskirchen zu schaffen.

Mit Bescheid vom 30.03.2022, Az. OBB 11 – 188-12/20 Be, hat das zuständige Ministerium für Inneres, Bauen und Sport auf den gemeindlichen Antrag hin die 9. Teiländerung des rechtskräftigen Flächennutzungsplanes der Gemeinde Weiskirchen gemäß § 6 Abs. 1 des Baugesetzbuches genehmigt.

Die Erteilung dieser Genehmigung wird hiermit gemäß § 6 Abs. 5 des Baugesetzbuches ortsüblich bekannt gemacht.

Mit dieser Bekanntmachung wird die 9. Teiländerung des Flächennutzungsplanes im Bereich „Forstbetrieb Schwarz“ wirksam.

Jedermann kann die 9. Teiländerung des rechtskräftigen Flächennutzungsplanes der Gemeinde Weiskirchen mit Begründung sowie der zusammenfassenden Erklärung über die Art und Weise, wie die Umweltbelange und die Ergebnisse der Öffentlichkeits-  und Behördenbeteiligung in dem Flächennutzungsplanteiländerungsverfahren berücksichtigt wurden und aus welchen Gründen der Plan nach der Abwägung mit den geprüften, in Betracht kommenden, anderweitigen Planungsmöglichkeiten gewählt wurde, bei der Gemeinde Weiskirchen, Rathaus, Amt für Bauen und Finanzen, Zimmer 2.01 bzw. 2.03, während der allgemeinen Dienststunden (montags bis mittwochs von 08.30 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr, donnerstags von 08.30 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr sowie freitags von 08.30 Uhr bis 12.00 Uhr) eingesehen und über den Inhalt Auskunft verlangen.

Dieselben Unterlagen sind darüber hinaus auch auf der Homepage der Gemeinde Weiskirchen unter http://www.weiskirchen.de (Planungs- und Entwicklungsunterlagen) ersichtlich.  

Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen gem. § 215 Abs. 2 des Baugesetzbuches wird hingewiesen.

Unbeachtlich werden demnach

  1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 des Baugesetzbuches beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
  2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 des Baugesetzbuches beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes und
  3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 des Baugesetzbuches beachtliche Mängel des Abwägungsvorganges,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit in vorliegendem Falle der Bekanntmachung der 9. Teiländerung des Flächennutzungsplanes oder der Satzung schriftlich gegenüber der Gemeinde Weiskirchen unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhaltes geltend gemacht worden sind.

Wolfgang Hübschen, Bürgermeister

Bekanntmachung

des Satzungsbeschlusses zum Vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Forstbetrieb Schwarz“ auf der Gemarkung Weiskirchen der Gemeinde Weiskirchen;

Der Gemeinderat der Gemeinde Weiskirchen hat in seiner öffentlichen Sitzung am 09.12.2021 den Vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Forstbetrieb Schwarz“ auf der Gemarkung Weiskirchen der Gemeinde Weiskirchen gemäß § 10 Abs. 1 des Baugesetzbuches (BauGB), in der Fassung der Bekanntmachung vom 03.11.2017 (BGBL. I. S. 3634), zuletzt geändert durch Artikel 9 des Gesetzes vom 10.09.2021 (BGBL. I. S. 4147, 4151), bestehend aus der Planzeichnung (Teil A), dem Textteil (Teil B), dem Vorhaben- und Erschließungsplan als Bestandteil des Vorhabenbezogenen Bebauungsplanes und der dazugehörigen Begründung, als Satzung beschlossen.

Dieser Beschluss wird hiermit gem. § 10 Abs. 3 BauGB ortsüblich bekannt gemacht.

Mit dieser Bekanntmachung tritt der Vorhabenbezogene Bebauungsplan „Forstbetrieb Schwarz“ mit seinen Bestandteilen, nebst der dazugehörigen Begründung, in Kraft.

Jedermann kann diesen Vorhabenbezogenen Bebauungsplan mit Begründung, Umweltbericht und zusammenfassender Erklärung bei der Gemeindeverwaltung Weiskirchen, Amt für Bauen und Finanzen, Zimmer 2.01 bzw. 2.03, während der üblichen Dienststunden (montags bis mittwochs von 08.30 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr, donnerstags von 08.30 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr sowie freitags von 08.30 Uhr bis 12.00 Uhr) einsehen und über den Inhalt Auskunft verlangen.

Der Bebauungsplan ist darüber hinaus auch auf der Homepage der Gemeinde Weiskirchen unter http://www.weiskirchen.de (Planungs- und Entwicklungsunterlagen) ersichtlich.

Gemäß § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 und Abs. 4 BauGB wird darauf hingewiesen, dass ein Entschädigungsberechtigter Entschädigung verlangen kann, wenn die in den §§ 39-42 Baugesetzbuch bezeichneten Vermögensnachteile durch die Festsetzungen dieses Bebauungsplanes eingetreten sind. Er kann die Fälligkeit dieses Anspruchs dadurch herbeiführen, dass er die Leistung der Entschädigung schriftlich bei dem Entschädigungspflichtigen beantragt. Ein Entschädigungsanspruch erlischt, wenn nicht innerhalb von 3 Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die oben bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird.

Gemäß § 215 Abs. 2 des Baugesetzbuches wird auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Vorschriften sowie auf die Rechtsfolgen hingewiesen.

Unbeachtlich werden demnach

  1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 des Baugesetzbuches beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
  2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 des Baugesetzbuches beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes und
  3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 des Baugesetzbuches beachtliche Mängel des Abwägungsvorganges,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung der Satzung schriftlich gegenüber der Gemeinde unter Darlegung des die Verletzung begründeten Sachverhaltes geltend gemacht worden sind. Satz 1 gilt entsprechend, wenn Fehler nach § 214 Abs. 2 a beachtlich sind.

Hingewiesen wird weiterhin auf die Vorgabe des § 12 Abs. 6 des Kommunalselbstverwaltungsgesetzes.

Hiernach gelten Satzungen, die unter Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften des Kommunalselbstverwaltungsgesetzes oder auf Grund des Kommunalselbstverwaltungsgesetzes zustande gekommen sind, ein Jahr nach der öffentlichen Bekanntmachung als von Anfang an gültig zustande gekommen.

Dies gilt nicht, wenn

  1. die Vorschriften über die Genehmigung oder die öffentliche Bekanntmachung der Satzung verletzt worden sind,
  2. vor Ablauf der in Satz 2 genannten Frist die Bürgermeisterin oder der Bürgermeister dem Beschluss widersprochen oder die Kommunalaufsichtsbehörde den Beschluss beanstandet hat oder der Verfahrens- oder Formmangel gegenüber der Gemeinde unter Bezeichnung der Tatsache, die den Mangel ergibt, schriftlich gerügt worden ist.

Wolfgang Hübschen, Bürgermeister

Anlagen: 

9. Teiländerung Flächennutzungsplan

Begründung

Biotoptypenbestandsplan 2003

Biotoptypenbestandsplan 2020

Lärmgutachten

vorhabenbezogener Bebauungsplan

Zusammenfassende Erklärung


Integriertes Gemeindeentwicklungskonzept "GEKO"

Endbericht des "GEKO" (wird nachgereicht)
 
 
Teilräumliches Entwicklungskonzept "TEKO"

Endbericht des "TEKO"


Integrierte ländliche Entwicklungskonzept für die Region Hochwald  "ILEK"

Endbericht "ILEK"